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Stiftung für Gesundheitsforschung

 

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Die Idee des Gesundheitslotsen

Die Idee des Gesundheitslotsen

Die Idee „Gesundheitslose“ basiert auf den Erkenntnissen von Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender (†), Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Hans-Joachim Günther, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der sanoris-Stiftung, Professor Dr. Jürgen Zerth, Vizepräsident Forschung der Wilhelm Löhe Hochschule (Fürth/Bay.) und Herrn Udo Simon, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung.

Günther, Oberender, Simon und Zerth erkannten, dass in der Versorgungskette von Patienten eklatante Lücken klaffen, die geschlossen werden müssen. Die Gedanken zur Beseitigung dieser Lücken führten zu der Erkenntnis, dass diese nur dann geschlossen werden können, wenn Menschen die Struktur des Gesundheitswesens verinnerlicht haben und durch entsprechende Qualifikation befähigt sind, die Bedarfe von Patienten*innen bzw. Klienten*innen zu verstehen. Zur Qualifikation musste ein Curriculum entwickelt werden. 

 

 

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          Oberender                            Günther                               Simon                                   Zerth

 


Die Grundlagen für ein Curriculim zur Wissensvermittlung wurden im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der sanois-Stiftung (Udo Simon) und der Wilhelm Löhe Hochschule (Jürgen Zerth) erarbeitet und in Form eines Zertifikatstudiengangs GESUNDHEITSLOTSE umgesetzt.

Der Studiengang schließt mit dem Hochschulzertifikat GESUNDHEITSLOTSE ab.

Studiengangsmoderatorin ist Professor Stefanie Scholz.

Link: https://www.wlh-fuerth.de/hochschule/departments-und-professuren/i-oekonomie-und-management/sozialwirtschaft/

 


Das Hochschul-Zertifikat GESUNDHEITSLOTSE


Als Inhaber des Hochschulzertifikats vereinen Gesundheitslotsen*innen das Wissen um die Hilfsangebote von vielen Trägern, wie z.B. Kranken- und Pflegekassen, Wohlfahrtsverbänden, wie z.B. AWO, Caritas, Diakonien und privaten Leistungserbringern und Lieferanten etc. auf sich.

Gesundheitslotsen*innen können die Rat suchenden Klienten durch die komplexen Strukturen des Gesundheitswesens führen und auch in schwierigen Lebenssituationen kompetent, effizient und beratend unterstützen.

 




Gesundheitslotse / Gesundheitslotsin werden bedeutet:
Zwei Semester fleißig studieren


Dienstleistungen im Gesundheitswesen setzen eine qualifizierte Ausbildung voraus um individuell, strukturiert und kontextualisiert (bedarfsbezogen) informieren und beraten zu können.

Die Gesundheits- und Sozialversorgung wird in der Zukunft noch stärker von Information und Wissen über die verschiedenen Versorgungs- und Betreuungsangebote geprägt sein. Vor diesem Hintergrund gewinnt strukturierte Information und Beratung zur Förderung des individuellen Gesundheitswissens und der persönlichen Gesundheitskompetenz an Bedeutung.

Das berufsbegleitende Hochschulzertifikat der Wilhelm Löhe Hochschule qualifiziert Studierende um mit dem erworbenen Wissen in verschiedenen Tätigkeitsprofilen kompetent und zielorientiert zu unterstützen. Zum Beispiel in selbständiger, freiberuflicher Beratungstätigkeit, oder als gerichtlich bestellter Betreuer*in.

Auch Modelle, die eine Teilzeitanstellung und die selbständige Tätigkeit verknüpfen sind denkbar. Das bietet sich an für Beschäftigte im Sozialamt der Kommune, im Sozialdienst, in Krankenhäusern bzw. bei der Patientenüberleitung vom stationären Klinikaufenthalt in den privat-ambulant-häuslichen Bereich, in Apotheken oder Sanitätshäusern, oder in Personalabteilungen großer Unternehmen.

 



Informationen zum Hochschulzertifikat


Informationen zum Hochschulzertifikat finden Sie unter folgenden Links:

www.wlh-fuerth.de/weiterbildung/gesundheitslotse

https://www.marienschule-limburg.de/gesundheitslotse


https://www.joachim-veyhelmann.de/aktuelles/gesundheitslotsin-gesundheitslotse/

 

 


Gesundheitslotsen / Gesundheitslotsinnen –
geben dem Pflegebereich ein neues Profil


Gesundheitslotsen*innen bieten Klienten*innen Beratungsleistungen zur Förderung des individuellen Gesundheitswissens und der persönlichen Gesundheitskompetenz an.

  • Gesundheitslotsen haben gelernt sich in unterschiedliche und wechselnde Informations- und Beratungssituationen einzudenken.

  • Gesundheitslotsen gehen auf die unterschiedlichen, von den jeweiligen Informations- und Beratungsbedürfnissen des Klienten getragenen Fragestellungen ein.

  • Gesundheitslotsen, die das Hochschulzertifikat der Wilhelm Löhe Hochschule nachweisen, verfügen über eine wissensgestützte Dialogfähigkeit, können die primären Aufklärungspflichten von Ärzten ergänzen und über Herausforderungen und Bedingungen von prä- und postoperativen Phasen aufklären. Insbesondere können sie bei pflegerischen und sozialen Fragestellungen - ergänzend zu den Kompetenzen des Sozialdienstes - wertvolle Beiträge leisten. beitragen.

  • Gesundheitslotsen*innen helfen mit ihrem Netzwerk den Betroffenen beim Überwinden vieler System-Schwellen und tragen dazu bei, dass der Zeitraum zwischen dem Eintritt der Erkrankung und der Wiedereingliederung z.B. in den Arbeitsprozess effizient gestaltet werden kann.
Sie „managen“ Ansprechpartner und Experten für individuelle Problemlösungen. 


  • Gesundheitslotsen*innen helfen bei der Suche nach einem geeigneten Heim- oder Pflegeplatz und beraten zu Antworten auf komplexe Fragestellungen, bspw. den „Pflegestufen/Pflegegrade“.



  • Gesundheitslotsen*innen planen, organisieren und helfen bei der Umsetzung der Maßnahmen.

 

 

Lesen Sie hierzu bitte die folgenden Themen


Die Expertise von Gesundheitslotsen

Die Expertise von Gesundheitslotsen

Gesundheitslotsen*innen eignen sich in zwei Semestern eines berufsbegleitenden Hochschul-Studiums Kenntnisse an, um Versorgungslücken und die damit verbundenen Probleme zu erkennen.

Gesundheitslotsen helfen mit ihrem Netzwerk den Betroffenen beim Überwinden vieler System-Schwellen und tragen dazu bei, dass der Zeitraum zwischen dem Eintritt der Erkrankung und der Wiedereingliederung z.B. in den Arbeitsprozess effizient gestaltet werden kann. Sie „managen“ Ansprechpartner und Experten für individuelle Problemlösungen.

Sie helfen bei der Suche nach einem geeigneten Heim- oder Pflegeplatz und beraten zu Antworten auf komplexe Fragestellungen, bspw. den „Pflegestufen/Pflegegrade“.

Gesundheitslotsen planen, organisieren und helfen bei der Umsetzung der Maßnahmen.


Wo findet man Gesundheitslotsinnen, Gesundheitslotsen?


Wo findet man Gesundheitslotsen*innen?

Gesundheitslotsen sitzen an Schnittstellen des Gesundheitssystems – in der Arztpraxis, im Sozialamt der Kommune, in der Apotheke, im Sanitätshaus, oder in Personalabteilungen großer Unternehmen (BGM; betriebliches Gesundheitsmanagement). Eine Expertin / ein Experte kann auch den Weg in die freiberufliche Selbständigkeit gehen.

Unsere ersten zertifizierten Gesundheitslotsinnen finden Sie hier (klicken)

Voraussetzungen zum Zertifikats-Studiengang, Studiengebühren


Voraussetzungen zum Zertifikats-Studiengang, Studiengebühren
Voraussetzung zum Studium ist ein qualifizierter Berufsabschluss mit dreijähriger Berufspraxis und Erfahrungen, die in das Profil des Gesundheitslotsen einzuordnen sind (kein Abitur oder Fachabitur notwendig).
 
Die Studiengebühr beträgt 1.600 € pro Semester, 3.200 € insgesamt.
Es fallen keine weiteren Gebühren, wie beispielsweise Prüfungsgebühren, an.

Schematische Darstellung des Studiengangs


Grafik

Reservierung eines Studienplatzes, Anmeldung, mehr Informationen


Reservierung eines Studienplatzes, Anmeldung, mehr Informationen
Das Zertifikats-Studium soll den Menschen weiterhelfen, die neben ihrer beruflichen Tätigkeit die Voraussetzungen für persönliche Anerkennung durch Wissen und Kompetenz schaffen wollen oder als Gesundheitslotsen den Weg in die Selbständigkeit gehen möchten. 

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Internetseite der Wilhelm Löhre Hochschule.

Link: https://www.wlh-fuerth.de/weiterbildung/gesundheitslotse/

 

Stipendien



Die sanoris-Stiftung kann unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung gewähren.

Sie kann bis zu 50% der Studiengebühren für das 2. Semester betragen.

Anfragen richten Sie bitte direkt an die Stiftung: info@sanoris.de




 

Häufig gestellte Fragen, FAQ & Perspektiven


Welchen Abschluss habe ich, wenn ich das Studium absolviert habe?

Der Erfolg Ihres Studierens findet sich im Hochschulzertifikat GESUNDHEITSLOTSE durch den Erwerb von ECTS-Punkten wieder.

Sie haben durch das Zertifikat bis zu 30 ECTS-Punkte erworben. Das ist hilfreich und wichtig, wenn Sie ein weiteres Studium angehen wollen, z.B. den Bachelor of Science (B.Sc.) im Bereich „Neue Gestaltungsmöglichkeiten für den Pflegeberuf“.

Link: https://www.wlh-fuerth.de/gesundheitshochschule/

Was sind Credit Points oder ECTS-Punkte?

Credit Points (CP) oder ECTS-Punkte definieren Ihre Studienleistung in CP oder ECTS.

Sie sind eine Art Währungseinheit im Währungssystem der europäischen Universitäten und Hochschulen untereinander.

Wenn Sie z.B. nach dem Studiengang GESUNDHEITSLOTSE die Studiengänge „Versorgungsmanagement“ oder „Sozialmanagement“ (Bachelor of Arts (B.A.)) an der WLH studieren wollen, und dieser Studiengang einen Wert von 210 CP / ECTS hat, dann können Sie sich das Wissen, das Sie im Studiengang „GESUNDHEITSLOTSE“ erworben haben mit bis zu 30 CP/ECTS anrechnen lassen.


Wann findet der Unterricht statt?

Das Studium beginnt regulär zum Wintersemester; Beginn im Oktober, egal ob in Fürth oder Limburg an der Lahn

Es gestaltet sich aus Selbststudium und Präsenzunterricht an ausgewählten Wochenenden

Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit Frau Stefanie Schmitz (Wilhelm Löhe Hochschule) in Verbindung.

FON: 09 11 / 76 60 69 - 10

E-Mail: stephanie.schmitz@wlh-fuerth.de

Link: www.wlh-fuerth.de/weiterbildung/gesundheitslotse/


Wenn der Rücken schmerzt und die Arbeitslosigkeit / Berunfsunfähigkeit droht…


Es kommt immer wieder vor, dass qualifizierte Pflegekräfte den Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können und die Gefahr der Arbeitslosigkeit droht.

Bei dem eklatanten Mangel an Pflegekräften verliert keine Klinik gerne Pflegemitarbeiter*innen.

Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt die Deutsche Rentenversicherungsanstalt die Kosten des Studiengangs (teilweise oder vollständig), wenn der Arbeitgeber (z.B. das Klinikum) eine Beschäftigungsoption in Aussicht stellt.

Mehr Informationen erhalten Sie auf Anfrage an die sanoris-Stiftung per E-Mail. Hier der Account: info@sanoris.de

Welche Perspektiven eröffnet mir das Hochschul-Zertifikat GESUNDHEITSLOTSE*IN?


Das Zertifikat eröffnet Ihnen eine Reihe von neuen beruflichen Herausforderungen:

  • die freiberufliche, selbständige Tätigkeit
  • die sog. gerichtlich bestellte Berufsbetreuung in Selbständigkeit
  • die Kombination von Teilzeitbeschäftigung und Selbständigkeit
  • die Anwendung Ihres Wissens in Ihrer Eigenschaft als Beschäftigter/Beschäftigte

Was ist eine freiberufliche Tätigkeit?


Eine freiberufliche Tätigkeit ist nach deutschem Recht kein Gewerbe und unterliegt daher weder der Gewerbeordnung noch der Gewerbesteuer.

Im Bereich der Heilberufe sind das z.B. Ärzte, Heilpraktiker, Krankengymnasten, Hebammen, Heilmasseure, Diplom-Psychologen. Auch Gesundheitslotsen*innen fallen nach Einschätzung des Finanzamtes in Fürth/Bay. in die Gruppe der Freiberufler.

Die sanoris-Stiftung stellt Inhabern des Hochschulzertifikats GESUNDHEITSLOTSE ein Dokument zur Verfügung, das Sie Ihrem zuständigen Finanzamt zur Beurteilung der Freiberuflichkeit vorlegen können.

Was ist ein Berufsbetreuer?


Ein(e) Berufsbetreuer*in ist eine von einem Betreuungsgericht bestellte Person, die in Deutschland rechtliche Betreuungen ausübt.

Die Betreuungsgerichte legen mitunter Wert darauf, dass Betreuer*innen auch im Bereich des Gesundheitswesens über Expertisen verfügen, die eben nicht nur die Betreuung in rechtlicher/wirtschaftlicher Hinsicht (Geschäftsbesorgung) abdeckt sondern auch den pflegerischen Bereich im Fokus hat. Hier ist das Wissensportfolio eines Gesundheitslotsen, einer Gesundheitslotsin genau das Richtige.

Angesichts der demografischen Entwicklung (z.B. Single-Haushalte) wird der Bedarf an qualifizierten Berufsbetreuern steigen. Deshalb sollten zertifizierte Gesundheitslotsen auch diesen Tätigkeitsbereich betrachten.


Kann ich als Teilzeit-Beschäftigte*r auch eine freiberufliche Tätigkeit ausüben?

Dies müssen Sie mit Ihrem Arbeitgeber klären.

Wenn Sie z.B. eine 50%ige Anstellung in einer Klinik haben, drängt sich die Frage auf, ob Sie mit diesem Gehalt Ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Als GESUNDHEITSLOTSIN können Sie mit Ihren Beratungsleistungen Ihr Einkommen möglicherweise signifikant verbessern.

Wie wirkt sich das Hochschulzertifika „Gesundheitslotse“ auf mein Gehalt aus?


Prüfen Sie, ob es in Ihrem Arbeitsvertrag eine Regelung gibt, die eine Genehmigung zu einer weiteren Beschäftigung erfordert. In der Regel müssen Sie Ihrem Arbeitgeber die weitere Tätigkeit nur anzeigen.

Als Mitarbeiterin in einer Klinik bieten Sie mit dem Hochschulzertifikat GESUNDHEITSLOTSE eine signifikante Wissenserweiterung auf mindestens folgenden Gebieten:

  • Informationen für Klienten*innen über Präventions-, Behandlungsmöglichkeiten sowie poststationäre Angebote
  • Beratung zu Vor- und Nachsorgeaktivitäten (Prävention; poststationär)
  • Aufklärung zu Herausforderungen und Bedingungen in den prä- und postoperativen Phasen von Patienten*innen (ergänzend zur Aufklärungsverpflichtung der Ärzte)
  • zum Sozialdienst einer Klinik ergänzende pflegerische und soziale Fragestellungen, insbesondere das häusliche und soziale Umfeld eines Klienten*in betreffend;
  • die Konsequenzen mangelnder Bewegung auf den Metabolismus
  • Hinweise auf Suchtgefahren
  • Hinweise, Beratungstätigkeit bei problematischem Ernährungsverhalten

Die neuesten Regelungen lassen es zum Teil zu, dass Klinikmitarbeiter*innen auch nach dem Entlassungsprozedere aus der Klinik Patienten beraten, um im wohnortnahen Umfeld Betreuungsmaßnahmen zu organisieren, die der Heilungsphase zuträglich sind und eine - wegen mangelnder Versorgung nach der Entlassung - erforderliche Wiederaufnahme in die Klinik verhindern helfen.


In diesem Kontext sollte Ihr Arbeitgeber - die Klinik - bereit sein ihre beratende Leistung entsprechend zu honorieren.